Baugenossenschaft Schönau Zürich

Richtiges Lüften

Richtiges Lüften

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Richtig lüften, Energie sparen, Feuchtigkeitsschäden vermeiden

Falsche Heiz- und Belüftungsgewohnheiten betreffen den grössten Teil aller Feuchtschäden durch das Winterhalbjahr wie Schimmelpilzbefall an den Innenseiten von Aussenwänden und Fensterteilen, Fleckenbildung und Tapetenablösungen.

Je wärmer die Luft, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Wasserdampf wird aber auch von Zimmerpflanzen, Aquarien und Verdunstungsgefässen an die Raumluft abgegeben. Mensch und Tier geben auch Feuchtigkeit an die Umwelt ab. Der Taupunkt ist ein wichtiger Begriff in der Raumhygiene. Es ist die Temperatur, bei der die Luft im Raum vollständig mit Wasserdampf gesättigt ist. Wird sie jetzt nur im geringsten abgekühlt, bildet sich an den kühlsten Stellen der Wohnung Kondenswasser.

Massnahmen:

  • Kurz lüften, ein bis fünf Minuten lang, je nach Aussentemperatur
  • Intensiv lüften, am besten mit Durchzug (Querlüften)
  • Mehrmals pro Tag lüften

 

Wichtig ist der Austausch von warmer, feuchter Innenluft mit der kühleren jedoch trockeneren Aussenluft.

Feuchträume wie Badezimmer und Küche sind zusätzlich nach der Feuchtigkeitsproduktion gut zu durchlüften und wenn vorhanden, Ventilator einschalten.

Raumtemperaturen von ca. 20 Grad in Wohnräumen und ca.17 Grad in Schlafräumen werden empfohlen. Die Türen zwischen kühleren Schlafräumen und den übrigen Räumen sollten geschlossen bleiben.

Langes Lüften kühlt unnötig ab. Richtig lüften heisst alle Fenster und Türen weit öffnen, die ins Freie führen. Und sie nach kurzer Zeit wieder vollständig schliessen. Die hereingelassene frische Luft erwärmt sich und kann zusätzliche Feuchtigkeit aufnehmen.

Fenster längere Zeit leicht öffnen oder Kippfenster offen lassen bringt diese Wirkung nicht und verschwendet Heizenergie.

Merke:

Richtiges Lüften (Stosslüften) spart Energie, ist hygienischer und vermeidet Feuchtigkeitsschäden in Wohnräumen.